Der Umzug

Ich kannte Timo schon seit etwa einem Jahr. Wir hatten uns an der Universität kennengelernt, und für eine ganze Weile hatte keiner von uns von dem anderen gewußt, daß er sich auch zu Männern hingezogen fühlte. Zu bestimmten Männern. In dieser Hinsicht ging es Timo so wie mir: Nichts hätte ihn dazu bringen können, sich der schwulen Szene anzunähern, die es in unserer Stadt gab. Und er hatte eine gewisse narzißtische Ader – er mochte Männer, die ihm ähnlich waren. Timo und ich waren uns ähnlich. Er war, wie ich, groß und schlank und ein wenig schlaksig, wenn auch sein Haar blond war. Und er galt, wie ich, als ein sanfter und sensibler Typ, dem die meisten Menschen vermutlich nicht zugetraut hätten, daß er gewissen erotischen Ausschweifungen keineswegs abgeneigt war. Eines Tages hatte er mir in einem Gespräch davon berichtet, daß er mal Lust auf eine Erfahrung mit einem Mann habe. Daraufhin zogen wir uns spontan nackt aus und hatten einen sehr anregenden Abend zusammen, der sich in der darauffolgenden Zeit einige Male, in verschiedener, für uns beide äußerst lustvoller, Weise, wiederholen sollte.

Nun hatte Timo seit zwei Monaten eine Freundin. Petra hieß sie, und ich hatte sie noch nie kennengelernt. Vor zwei Tagen hatte Timo mich angerufen und mir erklärt, daß er und Petra eine Wohnung gefunden hatten. Er fragte mich, ob ich beim Umzug helfen wolle, und ich sagte zu, auch aus Neugier, seine Freundin einmal kennenzulernen. Ich fragte mich, ob Petra von der delikaten Natur Timos und meiner Beziehung zueinander wußte. Ich war mir keineswegs sicher. Festzustehen schien nur, daß sie ihm viel bedeuten mußte, denn schon nach kurzer Zeit hatten sich die beiden für eine gemeinsame Wohnung entschieden. Ich stellte mich darauf ein, daß mein Kontakt zu Timo in Zukunft, Petra zuliebe, ausschließlich platonischer Art sein würde. Ich ertappte mich dabei, wie meine Phantasie mir eine wesentlich aufregendere Möglichkeit zeigte, aber ich riß mich zusammen und versuchte, realistisch zu sein. Die völlig offene Art der Beziehung, die meine Freundin Bianca und ich miteinander führten, war, zu unserem Bedauern, ganz und gar nicht jedermanns Sache. Es war ein warmer Sonntag im August, an dem der Umzug stattfinden sollte. Bianca wollte an diesem Tag mit einer Freundin schwimmen gehen, und sie wünschte mir, mit einem leicht ironischen Unterton, viel Vergnügen, nahm sich eine kleine Tasche mit ihren Badesachen und verschwand. Sie sah zauberhaft aus mit ihrem bauchfreien Oberteil und der knappen Shorts, und mit einem Gefühl der Wehmut blickte ich ihr nach. Es hätte mir gefallen, an diesem warmen Sommertag mit ihr am Badestrand zu liegen und sich von Zeit zu Zeit mit Sonnenöl einzureiben. Statt dessen wartete Arbeit auf mich. Ich seufzte und machte mich auf den Weg.
Petra sah hinreißend aus. Ich war direkt zu Timos früherer Wohnung gefahren und dort von ihm und seiner Freundin begrüßt worden. Petra schenkte mir ein herzliches Lächeln, das ich erwiderte, und schüttelte mir die Hand. Sie war etwa einen Meter fünfundsiebzig groß, hatte schwarze, halblange, lockige Haare und wunderschöne braune Augen. Sie hatte, dem Anlaß entsprechend, eine abgegriffene Latzhose mit Farbflecken gewählt, außerdem ein sehr weites, ärmelloses T-Shirt. Zu meinem Bedauern konnte ich so nicht allzu viel über ihre Figur herausfinden. Ihre Brüste waren nicht übermäßig groß, schienen aber hochsitzend und recht fest zu sein, da sie allem Anschein nach keinen BH trug. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, während des Kistenpackens den einen oder anderen neugierigen Blick durch die sehr großzügigen Ärmelöffnungen ihres Hemdchens werfen zu können, und rief mich zur Ordnung. Wir begannen damit, Kisten und Möbel in das bereitgestellte Fahrzeug zu schaffen. Und schon bald wurde mein heimlicher Wunsch erfüllt. Zu dritt hatten wir einen Bettkasten durch das Treppenhaus manövriert, und wir waren alle außer Atem. "Puh", machte Petra und lüftete ein wenig ihr Hemd, wobei ich ein wenig von ihrer Brust zu sehen bekam. Es machte mir Appetit auf mehr. Sie schien jedoch nichts bemerkt zu haben. Im Auto saß Timo am Lenkrad. Petra und ich saßen nebeneinander auf dem Beifahrersitz, der auf angenehme Art sehr eng bemessen war. So saß Petra eng an mich gedrückt, ihr Oberschenkel schmiegte sich an meinen, und wenn ich mich zu ihr wandte, um mit ihr zu sprechen, konnte ich ihren Duft einatmen, der trotz, oder vielleicht wegen des Schweißes sehr angenehm war. Einmal steuerte Timo den Wagen recht rasant durch eine Kurve, so daß Petra gegen mich gedrückt wurde. Sie lachte. Und sie machte keinerlei Versuch, einen anstandsgemäßen Abstand zwischen uns zu schaffen. Sie wurde mir von Minute zu Minute sympathischer. "Bin ich hier wirklich sicher?", fragte ich scherzhaft. "Keine Sorge." Petra klopfte mir kameradschaftlich auf den Schenkel. "Wir brauchen dich doch noch!" Sie grinste mich an. Ich hob in einer Geste der Erleichterung meine Hand an die Brust. "Bin ich aber froh…" Petra lächelte mich immer noch an, und es machte mich ein wenig verlegen. Ich wußte nicht, was ich sagen sollte, also lächelte ich nur zurück.
Das Möbelpacken wurde weniger anstrengend als befürchtet. Nach einer Weile standen alle Möbel und Kartons in der neuen Wohnung, die sehr schön war. Sie hatte drei große Zimmer und ein sehr schönes, gekacheltes Bad. Petra saß erschöpft auf einem großen Pappkarton und zog ihre Schuhe aus. Timo ging in die Küche und holte einen Kasten Wasser aus dem Kühlschrank. Dankbar nahmen wir ihm die Flaschen ab und tranken schweigend. "Ich werde mal eben duschen gehen", sagte Timo und erhob sich. "Oh, ja, ich auch!". Petra blickte auf. "Ich war schneller", entgegnete Timo und gab seiner Freundin einen kleinen Kuß. Die hielt ihn fest, küßte ihn noch einmal, und noch einmal. Dann verschwand Timo im Nebenzimmer, das genau gegenüber der Diele lag und zog sich aus. Grinsend schaute Petra durch die Tür und stieß einen Pfiff aus. "Schau mal Bastian. Ein nackter Mann!". Timo verschwand mit einem Handtuch in der Hand im Bad, und Petra sah ihm nach. Sie wandte sich wieder an mich. "Möchtest du vielleicht auch duschen?", fragte sie, und ich antwortete: "Das wäre schön!" "Ich suche dir mal ein Handtuch raus, OK?".
Petra verschwand nach nebenan, während im Bad das Wasser rauschte. Sie hantierte in einem offenen Karton und zog ein Frottier- Badelaken heraus, legte es auf einen Stuhl. Dann erhob sie sich und schob die Träger ihrer Latzhose von den Schultern. Ein wunderbares Kribbeln durchrieselte mich. Sie mußte doch wissen, daß ich ihr zusah, und es schien ihr nichts auszumachen, vielleicht mochte sie es sogar. Die weite Hose glitt zu Boden, und sie kickte sie beiseite. Dann kreuzte sie die Arme, zog das weite, verschwitzte Hemd über den Kopf. Ich nahm mir ein Herz und trat zur Tür, lehnte mich in einer, wie ich hoffte, nonchalanten Haltung an den Türrahmen und sah sie an. Endlich hatte ich Gelegenheit, ihren Körper zu begutachten. Mein kurzer Blick von zuvor hatte mir nicht zuviel versprochen. Petras Brüste waren traumhaft, hoch angesetzt, klein und fest und spitz, mit dunklen, vorstehenden Knospen.Sie war recht breit in den Schultern, hatte einen flachen Bauch und einen dunkleren Teint als Bianca, die sehr hellhäutig war. "Eine nackte Frau!", meinte ich und grinste. Petra lachte, nahm das Handtuch und warf es nach mir. "Hast Du etwa noch nie eine gesehen?" Ich nahm einen Schluck Wasser aus der Flasche. "Niemals!" entgegnete ich und gab mich schockiert. Wieder lachte sie und zog sich ihren knappen Slip aus. Plötzlich hatte ich den Wunsch, offen zu sein. "Ich habe in deine Bluse gespäht, vorhin, beim Packen", gab ich zu. Sie lächelte lieb und streichelte mir kurz über den Arm. "Ich weiß!" Ein wenig verlegen blickte ich zu Boden, sah sie dann wieder an. "Du hast einen sehr hübschen Busen", sagte ich, legte den Kopf etwas schief und betrachtete ganz offen ihre von mir gelobten Rundungen. "Ich weiß!", entgegnete sie frech und strich sich kokett mit den Händen über das Decolleté. Dann schaute sie nach der Tür des Badezimmers. Das Rauschen des Wassers hatte aufgehört. "Er seift sich gerade ein!", erklärte Petra leise. Sie gab mir mit einer Geste zu verstehen, leise zu sein, und schlich sich zur Badezimmertür. Dort blieb sie stehen, warf mir einen Blick zu, lauschte, grinste verschmitzt, presste die Lippen zusammen und öffnete leise die Tür. Sie verschwand und ließ mich zurück. Und sie tat etwas sehr schönes: Sie zog die Tür des Badezimmers nicht ins Schloß, sondern lehnte sie nur an. Es konnte natürlich auch ein Zufall oder eine Unaufmerksamkeit sein…
Jetzt hörte ich lachende, fröhliche Stimmen aus dem Bad. Ich versuchte, Worte zu verstehen, aber es gelang nicht. Meine Phantasie fügte den Lauten von hinter der Tür Bilder hinzu – Petra und Timo unter der Dusche, nackt, in einer heißen Umarmung, vereint in einem innigen Kuß, Timo, der hingebungsvoll die nackte Haut seiner schönen Petra einseift. Mein Blick fiel auf das Handtuch, das Petra für mich hervorgeholt hatte, und ich begann mich auszuziehen. Ich spürte, wie mein Penis auf die prickelnde Situation reagierte. Schließlich stand ich nackt im Raum, mit einem Frotteehandtuch und einer vollen Erektion, und war ein wenig verlegen und ratlos. Was, wenn die zwei nun aus dem Bad kamen und mich so vorfinden würden? Mein Wunsch wurde immer stärker, ins Bad zu gehen und mich zu den beiden zu gesellen, ihnen bei der Zärtlichkeit zuzusehen, aber das konnte ich doch nicht tun… Schließlich hatte ich eine Idee. Nackt wie ich war ging ich in die Küche und sah mich um.Ja, dort standen Gläser in einer Schachtel. Sehr gut, dachte ich mir. Das ist der Vorwand, den ich brauchte. Ich ging zum Bad und bekam nun heftiges Herzklopfen. Dann fasste ich Mut und öffnete ein wenig die Tür. Mein Plan war so durchdacht, daß ich es wie einen Scherz aussehen lassen konnte, sollte ich einen Korb bekommen. "Soll ich euch vielleicht ein paar Getränke bringen?", fragte ich und schaute um die Ecke. Petra und Timo standen unter der Dusche, die Kunststoffwand halb geöffnet. Timos Hände kneteten Petras Po, und hörten auch nicht damit auf, als die zwei mich bemerkten. "Au ja, machst du das? Das wäre toll!", rief Petra aus und kicherte, als Timo sie ein wenig in die Halsbeuge biß. Es war die Antwort, die ich mir erhofft und erwünscht hatte, und euphorische Freude erfasste mich.
Rasch ging ich in die Küche zurück, um die versprochenen Getränke zu holen. Ich war sehr aufgeregt und fühlte mich wunderbar. Ich nahm drei Gläser und eine Flasche Sekt aus einem Karton und kehrte ins Bad zurück. Mir wurde klar, daß die zwei meine Erektion sehen würden, und es machte mir nichts aus. Es war schön, einfach nur schön, und ich berauschte mich an Petras Offenheit und Unbeschwertheit.
Mit dem Fuß stieß ich die Tür zum Bad auf. Petra und Timo lagen sich unter der Dusche in den Armen. Sie hatten das warme Wasser wieder angestellt und küssten sich intensiv. Petra hatte ihre ausgestreckten Arme auf seine Schultern gelegt, und Timo hielt immer noch ihren Po in seinen Händen. Timo hatte seine Zunge in Petras Mund geschoben, und die Zungen spielten, kitzelten sich mit den Spitzen, umschleckten und umkreisten einander. Ich kostete den herrlichen Anblick aus, und mein Herz klopfte heftig. Schließlich lösten sich die Lippen voneinander, und Petra lachte mich an. "Hmm, Klasse. Du bist ein Schatz, Bastian." Sie streckte die Hand aus, und ich reichte den zweien die Gläser. Ich zeigte die Sektflasche und fragte: "Darf ich?" "Na klar". Petra nickte. Sie lachte als ich mich mit dem Verschluß abmühte, aber schließlich knallte der Korken aus der Flasche, und etwas Sekt spritzte durch die Gegend. Ich spürte, wie mein steifes Glied wippte. Ich schenkte ein, und wir stießen an. Das Paar unter der Dusche hatte sich ein wenig voneinander gelöst, so daß ich Timos Glied sehen konnte, das sich hart und erregt an Petras Bauch schmiegte. Wir tranken, und Petra sah mich an, während sie weiter von Timo gestreichelt wurde. Sie blickte an mir herab, und ein heißes Prickeln durchflutete mich, als ihr Blick auf meinem steifen Penis haften blieb. Es war, als würde ich ihren Blick dort spüren können, und das Funkeln in ihren Augen, der schelmische Blick ließ meine Erektion noch härter werden. "Mhmm, wow, haben wir dich in Stimmung gebracht?". Sie stieß Timo an. "Schau doch mal, Bastian hat einen Ständer!" Timo schaute mich an und grinste. "Nicht übel", kommentierte er. Er nahm noch einen Schluck Sekt aus seinem Glas. Nun geschah etwas besonders aufregendes. Ich sah, daß Timo den Sekt im Mund behielt, ohne ihn zu hinunterzuschlucken, und Petra hob ihre Lippen zu den seinen, legte den Kopf in den Nacken und öffnete ihre Lippen. Timo beugte sich nun über sie und ließ den Sekt aus seinem Mund in den ihren fließen, und ein wenig ging daneben und rann von Petras Wangen. Ich trat näher an die Dusche heran und fragte sanft: "Möchtet ihr noch etwas?". Petra trank den Sekt aus Timos Mund und seufzte. "Stelle doch mal die Gläser weg, Bastian", bat sie, und ich tat es. Dann gab ich ihr die Sektflasche und sie führte sie an die Lippen und nahm einen großen Schluck, um sich dann auf die Zehenspitzen zu stellen und Timo ebenso aus ihrem Mund trinken zu lassen. Und wieder nahm Timo einen Schluck und fügte dem Spiel eine Variante hinzu, indem er den Sekt aus seinem Mund über Petras Brüste strömen ließ. Sie kicherte vor Vergnügen, und wie beiläufig streckte sie eine Hand nach mir aus, berührte mich an der Schulter. Ich trat nahe heran und streichelte Petra sanft über den Rücken, fuhr das Rückgrat hinauf, kraulte sie am Nacken. "Das ist die einzige wahre Art, Sekt zu trinken", sagte ich leise zu ihr. Sie hatte den Kopf zurückgeworfen und jauchzte fröhlich und frivol. Timo hielt ihre Brüste in den Händen und leckte an ihnen, während Petra mich nun am Arm zog und mir mit ein wenig mehr Nachdruck zu spüren gab, mich zu ihnen unter die Dusche zu gesellen. Also trat ich in die Duschwanne und fuhr fort, Timos Freundin zu streicheln und zu kosen. Sie legte nun ihren Arm um meine Hüfte und zog mich enger heran. Timo hatte sich wieder aufgerichtet und lachte mich an, legte seine Hand auf meine Schulter. Ich legte meine Hand auf Petras Bauch, kraulte zart ihren Nabel, und sie wiegte ihren schlanken Körper zwischen uns. Meine Hand fuhr aufwärts und ergriff ihre Brüste, die wunderbar in der Hand lagen, so fest und doch so weich. Sie legte ihre Hand auf die meine und ermutigte mich damit, etwas fester zuzupacken, und ich knetete ihre Brust, hielt sie, zupfte an den steifen Nippeln. Dann spürte ich Petras Hand unter meinen Hoden, und ich sog tief die Luft ein. Sie ergriff meinen Penis und rieb ihn ganz sachte. Ich blickte hinab und sah, daß sie mein Glied in der einen und Timos in der anderen hielt, und nun zog sie an uns, und wir schmiegten uns eng zusammen. Wir hielten uns alle umarmt und rieben unsere Körper aneinander. Ich wandte mein Gesicht Timo zu und küßte ihn auf den Mund, während ich seine Schulter hielt. Sofort stießen unsere Zungen zusammen, und zugleich führten Petras Hände sein steifes Glied an meines, so daß wir uns reiben konnten. Ich drängte mich sanft gegen ihn. Petra streichelte uns beide über Rücken und Po, ließ uns damit zärtlich spüren, daß sie es guthieß, was sie sah. Und nun näherte Petra ihr Gesicht, küßte uns beide auf die Wangen, und wir lösten unsere Lippen voneinander und wandten uns wieder Petra zu. Petra küßte Timo von neuem, und ich umarmte das schöne Paar, streichelte zugleich Timos und Petras Po. Mein Penis war zwischen ihre eng aneinander geschmiegten Leiber geraten und wurde dort zu meiner höchsten Wonne gerieben. Unmittelbar vor meinem Gesicht erlebte ich einen weiteren Zungenkuß, konnte das feuchte Glitzern auf ihren Zungen sehen und das leise Schmatzen hören. Ich war in Ekstase, die Lust und die Freude erfüllten jede Faser meines Körpers. Als Petra ihren Mund langsam von dem Timos löste, waren sie noch für eine Sekunde von einem feinen Speichelfaden verbunden, bis dieser zerriß. Sie blickte ihren Freund an, und ich sah das Glänzen, das ein wenig verwegene Funkeln der Lust in ihren Augen. Für einen kurzen Moment erschien die Spitze ihrer Zunge zwischen ihren Lippen, bevor sie mit einer geschmeidigen Bewegung in die Knie ging. Sie näherte sich Timos Glied und betrachtete es von beiden Seiten. Sie schmiegte es an ihre Wange und küßte es an der Wurzel, stieß mit der Zungenspitze sachte an seine Hoden, um dann mit der Zunge an der Unterseite entlangzufahren und schließlich sein Bändchen zu kitzeln. Dann endlich nahm sie seinen Penis in den Mund, und er seufzte auf. Eine Weile lutschte sie an ihm, und zugleich griff ihre Hand nach meinem Schenkel und tastete nach dem meinen. Sie umfasste und rieb ihn fest, gab dann Timos Glied frei und führte meines an ihre Lippen. Noch nie hatte Petra dies mit mir getan, und zunächst kostete sie neugierig meine Eichel, leckte und probierte sie. Dann nahm sie mich in den Mund und es war herrlich. Ich legte einen Arm um Timo und hielt mich an ihm fest. Eine Zeitlang lutschte sie so abwechselnd an Timo und mir, während sie den jeweils anderen mit der Hand bearbeitete. Dann sah sie plötzlich auf, grinste und verschwand aus der Duschkabine. Wir streckten unsere Hände nach ihr aus, aber mit einem Lachen entglitt sie uns. Timo und ich wandten uns wieder einander zu. Wir rieben unsere Körper aneinander, spielten mit den Händen aneinander. Aber nach einer Weile hatten wir genug und bekamen wieder Lust auf Petra. Rasch trockneten wir uns ab und sahen nach ihr.
Petra lag im Schlafzimmer auf der Matratze. Der Anblick war atemberaubend schön. Sie hatte die Matratze des noch nicht aufgebauten Bettes einfach auf den Boden gelegt und ein paar Handtücher daraufgelegt, und da lag sie nun, nackt, auf dem Rücken, mit geschlossenen Augen und einem verträumten, glücklichen Lächeln, den Kopf auf die Seite gelegt, die Schenkel geöffnet, die Beine angezogen, und räkelte sich vor uns, gab zarte Laute des Wohlbehagens und der Lust von sich. Neben der Matratze stand eine geöffnete Flasche mit Körperlotion. Mit beiden Händen streichelte sie sich, mit der einen Hand Busen und Bauch, mit der anderen die Innenseite ihrer Schenkel. Als sie uns bemerkte, öffneten sich ihre Augen, sie strahlte uns an und sagte nur: "Kommt doch ein bißchen näher", ohne dabei in ihren geschmeidigen und lasziven Bewegungen innezuhalten. Wir traten an die Matratze heran und knieten darauf nieder, zu ihrer Rechten und Linken, langsam, vorsichtig, gerade so, als wollten wir einen kleinen Vogel begutachten, der davonfliegen mochte, würden wir ihn erschrecken. Timo streckte sich neben seiner Geliebten aus und stützte den Kopf auf den Ellenbogen. Er betrachtete sie voller Verzückung, während sie ihre Augen wieder geschlossen hatte. Ihr kleiner Busen hob und senkte sich mit jedem Atemzug wie kleine Wellen am Meer in einer leichten Sommerbrise. Nun wanderte auch ihre zweite Hand über ihren Bauchnabel hin in Richtung des Venushügels, und ihr Becken und Bauch hoben sich empor und kreisten. Ich nahm die Flasche mit der Lotion und tröpfelte etwas auf ihren Bauch, der daraufhin zuckte. Sie lachte auf und machte dann "Hmm..", und ich verrieb die Lotion mit den Fingerkuppen sachte um ihren Bauchnabel. Dann nahm ich mehr, zog eine kühle, weiße Linie von ihrem Nabel bis in das Tal ihres Busens. Timo legte seine Hand über den Kopf seiner Freundin und kraulte ihr Haar. Mit einer stillen Geste bat er mich um die Körperlotion, und ich gab sie ihm. Er nahm die Flasche und gab verspielt viele kleine Tropfen auf ihren Busen, spiralförmig, bis nahe an die Knospen. Es sah sehr hübsch aus und Petra seufzte glücklich. Dabei rieb sie mit Mittel- und Ringfinger einer Hand ganz sanft ihre Möse, und ihr Becken bewegte sich rhythmisch, wölbte sich der Hand entgegen, die auf dem Venushügel ruhte. Ich streichelte mit beiden Händen ihren Bauch, dann ihre Taille, ihre Hüften und Schenkel. Ich achtete sorgfältig darauf, sie nicht in ihrem Rhythmus zu stören, den ihr Becken gefunden hatte. Timo widmete sich mit seinen Händen ihren Brüsten, mit ausgesuchter Zärtlichkeit verstrich er die Lotion auf ihnen, der Anblick war wunderschön. Gemeinsam liebkosten wir Petra am ganzen Körper, streichelten und herzten sie, während sie weiter masturbierte und dem Höhepunkt entgegentrieb. "Ooh, oh-oh-oh, oh ja, ja, jajaja…mhmm…" Ganz behutsam berührten und hielten wir Petra, als es ihr kam. Und dann lachte sie uns beide an und streckte ihre Hände aus. Sie setzte sich auf und sah unwiderstehlich hübsch aus, glücklich, mit geröteten Wangen strahlte sie uns an. Mit einer neckischen Bewegung strich sie sich ihr Haar zurück und sagte: "Das war toll!" Sie stand auf, quicklebendig, und ging zur Tür, schüttelte ihr Haar, wiegte die Hüften. "Noch was zu Trinken?", fragte sie. Wir stimmten zu. Ich beneidete die Frauen – ich selbst war nach einem Orgasmus meist für mindestens eine Viertelstunde völlig groggy.

Sie kehrte zu uns zurück, und gemeinsam tranken wir. Petra lehnte sich an ihren Freund, der sie sanft liebkoste, ihre Arme streichelte und ihren Nacken massierte, von Zeit zu Zeit ihr Ohrläppchen und ihre Halsbeuge küßte. Ich saß dem Paar auf der Matratze gegenüber, die Beine ausgestreckt, und Petras Bein kreuzte meines. Ich streichelte ihren Fuß und ihre Waden, und nach und nach wurden unsere Berührungen wieder intensiver, leidenschaftlicher. Wir stellten die leeren Gläser beiseite, und Petra und Timo legten sich Seite an Seite nieder, küßten sich und züngelten, und sie hielt ihn an seinen Hoden, kraulte ihn dort sanft und bestimmt. Dann rollte sich Timo auf den Rücken. Petra beugte sich über sein Gesicht und fuhr damit fort, ihn zu küssen. Auf eine unnachahmlich weibliche Art warf sie den Kopf zurück und strich ihr Haar hinter ihr Ohr, lud mich mit einem Blick ein, mich erneut hinzuzugesellen. Ich kam näher und streichelte Timos Schenkel, näherte mich mit den Händen seinem Becken, während Petra ihn immer noch küßte und seine Brust streichelte. Timos zog ein Bein an und legte es auf die Seite, und ich umfasste seinen Penis. Er stöhnte leise, und Petra kicherte. Dann nahm ich seine Eichel in den Mund und knetete dabei mit der Hand seinen Schaft. Ich bemerkte, wie Petra ihre Position veränderte und als ich kurz aufblickte, sah ich ihr verschmitzt lächelndes Gesicht vor mir. Sie leckte sich die Lippen. "Mhmjam, lass mich auch mal", sagte sie ganz leise. Sie leckte an ihm, küßte ihn und schien sich nicht daran zu stören, daß Timos Glied feucht von meinem Speichel benetzt war. Es war ungeheuer erregend, das Spiel von so nah zu betrachten. Ich wurde mutig und leckte Timos Glied von der gegenüberliegenden Seite, während sie es von der Seite küßte. Unsere Zungen begegneten sich, wie durch Zufall. Dann lösten wir uns beide von ihm und küßten uns. Ich begriff plötzlich, daß ich Petra gerade zum ersten Mal küßte. Es war sehr schön, zärtlich und heiß. Als der Kuß zu Ende war, sagte sie leise: "Ich möchte mit ihm schlafen", und mit einer geschmeidigen Bewegung setzte sie sich über ihn, nahm ihn in sich auf. Es ging schnell. Timo stöhnte auf, als er sich in ihr verströmte, und Petra lachte ihn zärtlich an. Sie beugte sich vor, legte ihre Hände auf seine Brust und gab ihm einen kleinen Kuß. Dann streckte sie ein Bein von sich, rollte sich von ihm und umarmte mich. Ihre Schenkel schlangen sich um meine Hüfte. "Und jetzt du", sagte sie. "Als Dankeschön…" © Bastian Bux 1998/1999 bux@mypad.com

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